GP Mexiko-Stadt 2026: Verstappen siegt, Antonelli ist Weltmeister
Max Verstappen gewinnt in Mexiko nach roter Flagge knapp vor Lewis Hamilton. Andrea Kimi Antonelli wird Dritter und krönt sich zum Weltmeister.
Mit KI erstellt auf Basis unserer Renndaten · verantwortlich: Markus Ochmann
GP Mexiko-Stadt 2026: Verstappen gewinnt, Antonelli holt den Titel
Max Verstappen hat den GP Mexiko-Stadt 2026 im Red Bull von Startplatz 5 aus gewonnen. Nach dem Neustart hielt er Lewis Hamilton im Ferrari bis zur Zielflagge knapp hinter sich. Dritter wurde Andrea Kimi Antonelli im Mercedes, und mit diesem Podestplatz ist der Italiener der jüngste Weltmeister der Formel-1-Geschichte. Entschieden wurde das Rennen zwischen Runde 43 und 46: Antonelli kam eine Runde vor dem Safety Car an die Box, und danach führte Verstappen.
Start im Autódromo Hermanos Rodríguez: Ferrari-Duell und zwei Strafen
Auf dem Autódromo Hermanos Rodríguez stand Hamilton auf der Pole Position. Neben ihm startete George Russell im Mercedes, dahinter Charles Leclerc im zweiten Ferrari. Leclerc lag schon nach der ersten Runde in Führung, allerdings nicht ganz sauber: In Kurve 4 berührten sich die beiden Ferraris, beide kamen von der Strecke ab und Leclerc kürzte ab. In Runde 12 bekam er dafür fünf Sekunden Zeitstrafe, weil er die Strecke verlassen und sich so einen Vorteil verschafft hatte. Hamilton war am Funk sauer und warf den Rennkommissaren vor, sie würden Leclerc den Sieg schenken, wörtlich „basically handing Charles this win“ (PlanetF1).
Für Russell lief der Start schlecht. Laut Mercedes konnte er beim Start nicht die volle Leistung abrufen. In der ersten Runde traf er dann Isack Hadjar, der sich gut nach vorne gearbeitet hatte. Hadjar drehte sich und fiel ans Ende des Feldes zurück. Russell kassierte für die Kollision in Runde 13 zehn Sekunden Zeitstrafe. Hadjar wechselte während des virtuellen Safety Cars in Runde 7 auf Medium, aber aus den Punkten blieb er am Ende trotzdem.
Vorne fuhr Leclerc bis Runde 27 an der Spitze. Weil seine Strafe aber erst beim Boxenstopp abgesessen wurde, war früh klar, dass ihm die Führung an der Box verloren gehen würde.
Strategie: Warum Antonelli die Führung an Verstappen verlor
Die erste Stoppwelle lief zugunsten von Red Bull. Leclerc und Verstappen kamen beide in Runde 27 herein. Leclerc stand mit der Strafe 28,7 Sekunden in der Boxengasse, Verstappen nur 22,4 Sekunden. Das zeigte sich sofort im Klassement: Leclerc fiel von Platz 1 auf Platz 5 zurück, Verstappen lag drei Runden nach seinem Stopp auf Platz 4. Er wechselte von Medium auf Soft. Hamilton kam eine Runde später, also in Runde 28, an die Box und fiel von Platz 2 auf Platz 6 zurück.
Antonelli blieb dagegen draußen. Er übernahm in Runde 28 die Führung und fuhr seinen ersten Satz Softs ganze 43 Runden lang. Laut Pirelli baute der Reifen dabei kaum ab, und nach Einschätzung des Reifenherstellers wäre ohne Neutralisationen ein Einstopper die schnellste Strategie gewesen. Auch Russell blieb lange draußen, bis Runde 33. Mit der Strafe stand er dann 33,9 Sekunden in der Boxengasse und rutschte von Platz 2 auf Platz 6. Lando Norris im McLaren stoppte in Runde 39 als Zweiter und lag danach auf Platz 5.
Antonelli kam in Runde 43 aus der Führung an die Box und lag drei Runden später auf Platz 4. Schon in der nächsten Runde kam das Safety Car auf die Strecke, und von da an führte Verstappen. Hamilton, Russell, Oscar Piastri und Pierre Gasly nutzten in Runde 44 das Safety Car für einen Stopp. Für Hamilton zahlte sich das aus: Vor dem Stopp war er Vierter, drei Runden danach Zweiter. Kurz darauf kam die rote Flagge, und während der Unterbrechung durften alle Teams die Reifen wechseln. Verstappen, Leclerc und Antonelli gingen alle auf Soft in den Schluss-Stint. Antonellis Vorteil aus dem langen Stint war damit weg, das räumte auch Mercedes ein. Verstappens Strategie mit einem Stopp und dem Wechsel auf Soft ging also voll auf. Antonelli wurde dagegen das ungünstige Timing zum Verhängnis: Er stoppte genau eine Runde vor dem Safety Car.
Rote Flagge, Neustart und Safety Car: die Schlussphase in Mexiko
Die rote Flagge kam in Runde 45, weil die Streckenbegrenzung in Kurve 1 nach dem schweren Unfall von Valtteri Bottas repariert werden musste. Während der Unterbrechung gab es mehrere Fälle für die Rennkommissare. Gasly fuhr bei Rot aus der Boxengasse, das blieb ohne weitere Untersuchung. Sergio Pérez im Cadillac F1 Team bekam fünf Sekunden Strafe wegen zu hohen Tempos in der Boxengasse.
Nach dem stehenden Neustart verteidigte Verstappen die Führung. In Kurve 1 berührten sich er und Hamilton leicht, die Kommissare sahen davon aber ab. Auch Verstappens Position in der Startbox wurde geprüft, ebenfalls ohne Folgen. Leclerc bremste sich am Neustart einen Bremsplatten in den Reifen, Hamilton zog vorbei und Antonelli schnappte sich den Monegassen kurz danach ebenfalls in Kurve 1. Für den Titel war genau das der entscheidende Platz. Weiter hinten krachte es zur gleichen Zeit in Kurve 4. Dort fuhr Nico Hülkenberg im Audi Oliver Bearman im Haas F1 Team ins Heck und bekam dafür zehn Sekunden Strafe.
In Runde 59 kam erneut das Safety Car heraus. Davor hatte Piastri in Kurve 2 Arvid Lindblad vom RB F1 Team getroffen, und Lindblad schlug heftig in die Barriere ein. Nach dem letzten Neustart in Runde 63 setzte sich Verstappen im Stadionabschnitt etwas ab. Hamilton blieb zwar dran, fand bis ins Ziel aber keine Gelegenheit für einen Angriff, und als Trost blieb ihm die schnellste Rennrunde. Jede Phase dieses turbulenten Rennens kannst du auf unserer Rennseite zum GP Mexiko-Stadt in 3D nacherleben.
Ausfälle beim GP Mexiko-Stadt: Fünf Fahrer ohne Zielankunft
- Fernando Alonso, Aston Martin (nach Runde 5): Er stellte das Auto an der Box ab. Laut Team war es dasselbe Problem an der MGU-K, das ihn schon im Qualifying gestoppt hatte. Alonso: „The same MGUK issue that stopped us in Qualifying reoccurred and forced us to stop.“ (Honda Racing)
- Lance Stroll, Aston Martin (nach Runde 5): Das Team holte ihn von der Strecke, um die Batterie zu schützen. Er stellte das Auto in Kurve 6 ab, was das virtuelle Safety Car in den Runden 7 und 8 auslöste. Honda zufolge belastete die Höhenlage von Mexiko-Stadt die Kühlung des Energierückgewinnungssystems stärker als erwartet.
- Valtteri Bottas, Cadillac F1 Team (nach 42 Runden, überrundet): Wohl wegen eines Defekts an der vorderen Aufhängung schlug er mit hohem Tempo in Kurve 1 ein. Daraufhin kamen erst das Safety Car und dann die rote Flagge. Bottas stieg selbst aus dem Auto und wurde im Medical Center untersucht.
- Oliver Bearman, Haas F1 Team (nach Runde 47): Beim Neustart lag er in den Punkten, als Hülkenberg ihm in Kurve 4 ins Heck fuhr. Mit dem beschädigten Heck war das Rennen für ihn vorbei.
- Arvid Lindblad, RB F1 Team (nach Runde 58): Er fiel nach der Kollision mit Piastri in Kurve 2 aus. Laut Team lag er zu diesem Zeitpunkt auf Rang 7. Lindblad blieb unverletzt, über den Vorfall entscheiden die Kommissare erst nach dem Rennen.
Gewinner und Verlierer des Rennens in Mexiko
Gewinner: Neben Verstappen fiel vor allem Liam Lawson auf. Nach einem Wechsel der Antriebseinheit startete er aus der Boxengasse von Platz 22 und kam als Neunter ins Ziel, das sind 13 gewonnene Plätze und der beste Wert des Tages. Ryo Hirakawa war bei seinem Debüt für Haas schnell unterwegs und machte von Platz 18 aus fünf Plätze gut. Franco Colapinto vom Alpine F1 Team kam von Startplatz 11 auf Rang 8 nach vorne. Gabriel Bortoleto schrammte als Elfter knapp an den Punkten vorbei.
Verlierer: Russell fiel von Startplatz 2 auf Rang 6 zurück, Hadjar von Platz 7 auf Platz 12. Hülkenberg verlor durch seine Strafe sechs Plätze und wurde nur 16., außerdem musste er unter dem zweiten Safety Car in Runde 59 noch einmal an die Box. Aston Martin verlor beide Autos schon in Runde 5. Bei Williams reichte es für Alexander Albon und Carlos Sainz nur zu den Plätzen 14 und 15.
Wichtig: Das Ergebnis ist vorläufig. Bei Rennende waren noch drei Untersuchungen offen: der Zweikampf zwischen Piastri und Lindblad sowie mögliche Verstöße gegen gelbe Flaggen durch Gasly und Colapinto in Kurve 2. Die Rennkommissare wollten alle drei Fälle erst nach dem Rennen entscheiden.
WM-Stand nach dem GP Mexiko-Stadt: Antonelli ist Weltmeister
Antonelli hat jetzt 380 Punkte. Weil er 119 Punkte vor Verstappen liegt, kann ihn bei der Fahrerwertung niemand mehr einholen. Der Mercedes-Pilot ist damit vorzeitig Weltmeister und der jüngste Champion, den die Formel 1 je hatte. Hinter ihm wird es jetzt spannend: Verstappen springt mit 261 Punkten um zwei Plätze auf Rang 2, Hamilton hat nur zwei Punkte weniger. Russell verliert zwei Plätze und ist mit 250 Punkten Vierter, gefolgt von Leclerc mit 245 und Norris mit 221 Punkten.
In der Teamwertung führt Mercedes mit 630 Punkten vor Ferrari mit 504. Um Platz 3 kämpfen Red Bull mit 380 und McLaren mit 371 Punkten. Die komplette Tabelle findest du im WM-Stand 2026.



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- Ergebnis und Daten GP Mexiko-Stadt 2026 – formel-1-livestream.de
- What the teams said – Race day in Mexico City 2026 – Formula 1
- Mexican GP: Antonelli champion, Hamilton and Leclerc clash, Verstappen wins – PlanetF1
- Alonso and Stroll both retire from Mexican GP – Honda Racing
- Race Report: Mexico City Grand Prix 2026 – Oracle Red Bull Racing

